Beantragte Projekte

2020

Heranführung von Schüler*innen an MINT-Schwerpunkte mit Hilfe von LEGO Mindstorm

ProjektträgerIn: Wirtschaftsjunioren Salzlandkreis

Ort: Aschersleben/ Nachterstedt

Förderung über die Richtlinie LEADER und CLLD, Teil D, (ESF)

Projektbeschreibung:

In Sachsen-Anhalt gibt es nur wenige Schulen mit MINT-Schwerpunkt (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik), wenngleich Forschung, Entwicklung und Produktion im technischen und naturwissenschaftlichen Bereich die stärkste wirt-schaftliche Säule des Landes darstellen. Das Projekt „Neue Medien“ der Wirtschaftsjunioren zielt konkret auf die Interessen der Schüler im IT-Bereich ab. Dabei kann es um Programmieren, Mediengestaltung, dem gefahrlosen Navigieren im Internet oder um einfache IT-Anwendungen gehen. Mit den LEGO Mindstorms verbinden die Schüler dabei das Angenehme mit dem Nützlichen. Zunächst bauen sie in Teams die Roboter, anschließend können diese spielerisch programmiert werden, um verschiedene Aktionen auszuüben. Das Arbeiten mit den Bausätzen ist nur ein Teil des Ganzen. Den Ideen sind im Projekt keinerlei Grenzen gesetzt. Bloggen, Videoproduktionen für Youtube, Facebook, Instagram – alles ist in diesem Bereich möglich. Das Angebot soll sich ausschließlich an den Interessen der Schüler orientieren. Dabei lernen die Schüler Teamarbeit, selbständig zu arbeiten und lernen sowie in einer Gruppe Probleme zu lösen. Diese Eigenschaften sind wiederum für jede spätere Ausbildung von Vorteil. In den Schulen von Sachsen-Anhalt fehlen bekanntlich ausreichend Lehrkräfte, hinzu sind IT-affine LehrerInnen rar. Hierfür müssen externe Dienstleister ins Boot geholt werden.


Ausbau von kulturellen Angeboten durch die Kirchturmsanierung

ProjektträgerIn: Ev. Kirchspiel Wilsleben-Winnigen

Ort: Wilsleben

Förderung über die Kulturerbe-Richtlinie (EFRE)

Projektbeschreibung:

Die Kirche in Wilsleben mit ihrem großzügigen Raumangebot wird langfristig nicht mehr nur alleine durch kirchliche Veranstaltungen ausgelastet werden. Aber „Die Kirche soll im Dorf bleiben“ – Das war die Aussage der Anwesenden bei einem Treffen der örtlichen Vereine  im Jahr 2008. Um diese Forderung Realität werden zu lassen, musste die denkmalgeschützte Kirche erhalten und an eine moderne Nutzung angepasst werden. So folgte eine Nutzungserweiterung zur Öffnung der Kirche für öffentliche, kulturelle Veranstaltungen.  Im Turm gibt es bereits zwei weitere Räume, welche sich für verschiedene neue Angebote eignen.  Bereits seit einigen Jahren ist der Förderverein für die Erhaltung und Nutzung der Kirche in Wilsleben sehr aktiv, was die Gestaltung von Konzerten und Veranstaltungen in der Kirche angeht. Damit wird die Kirche als Ort guter Musik und Kultur wahrgenommen und trägt zur Erhaltung hochwertiger kultureller Angebote im ländlichen Raum bei.


Modernisierung von sozialen Treffpunkten durch die Sanierung des Dorfgemeinschaftshauses

ProjektträgerIn: Stadt Aschersleben

Ort: Schackstedt

Förderung über die RELE-Richtlinie, Teil D, Dorferneuerung- und entwicklung

Projektbeschreibung:

Das heute als Dorfgemeinschaftshaus bestehende 2-geschossige Gebäude wurde um 1910 als Scheune in Bruchsteinmauerwerk und einem Satteldach mit Krüppelwalmen errichtet. Zwischen dem unmittelbar angrenzenden, linksseitigen Nachbar-Wohngebäude befindet sich im Dachgeschoss eine Brandwand. Im Jahre 1965 erfolgte der erste Umbau zu einer Schule. 1990 wurde die Schule  geschlossen. Um das Gebäude vor dem Verfall zu retten, erfolgte in den Folgejahren die Umnutzung zur Gemeindeverwaltung im Erdgeschoss und einer Kindertagesstätte im 1. Obergeschoss. Das Dachgeschoss wird zu Lagerzwecken für Vereinstätigkeiten genutzt. In den Folgejahren wurden kleinere Umbauten und Sanierungen durchgeführt. Das Dorfgemeinschaftshaus befindet sich im Kern der Gemeinde Schackstedt und ist in seiner Bauweise als dorftypisches und ortsbildprägendes Gebäude im  Ensemble der umliegenden Bebauung zu erhalten. Um die vorhandene Grundsubstanz zu schützen und zu erhalten, ist es zwingend erforderlich, die Dacheindeckung zu erneuern und gegebenenfalls vorhandene Schäden am Dachstuhl zu beseitigen.


Bewahrung attraktiver Dorfstrukturen durch die Erstellung eines denkmalpflegerischen Konzepts zur historischen Wiederherstellung des Schlossparks

ProjektträgerIn: Stiftung

Ort: Hoym

Förderung über Richtlinie LEADER und CLLD

Projektbeschreibung:

Mit dem Projekt verfolgt die Stiftung das Ziel, die ursprüngliche historische Situation der Parkanlage am Schloss Hoym wiederherzustellen und für künftige Generationen zu bewahren. Um dies auch sicherstellen zu können, muss eine entsprechende denkmalpflegerische Rahmenkonzeption als Grundlage geschaffen werden. Der Mehrwert, der sich aus diesem Vorhaben ergibt, ist sehr vielfältig. In erster Linie werden mit der Umsetzung dieses Projekts gewachsene Strukturen gestärkt und ausgebaut. Diese wirken sich wie folgt aus:

  • Festigung des Kulturraums als etabliertes Inklusionselement,
  • Pflege des regionalen Kulturguts,
  • Steigerung des örtlichen Kulturangebots,
  • Stärkung des ökologischen Raums durch eine artgerechte Gestaltung der Parkanlage,
  • überregionale Vernetzung der Seeland Region,
  • nachhaltige Erhaltung einer historisch bedeutsamen Parkanlage.

Unterstützung von Kleinstunternehmen durch den Ausbau von Räumen und Neugestaltung des Innenhofes in Aschersleben

ProjektträgerIn: Kleinstunternehmen

Ort: Aschersleben

Förderung über Richtlinie LEADER und CLLD

Projektbeschreibung:

Der Projekttröger bietet u.a. geführte Segway-Touren in der Region an. Da die Nachfrage an geführten Stadtrundfahrten in Aschersleben gestiegen ist, wurde nach einen geeigneten Standort für das kleine Unternehmen gesucht. Da die Kaufmannsgilde und der Tourismusverband Harz sehr aktiv sind, ist eine enge Zusammenarbeit möglich. Als Firmensitz und Ausgangspunk für eine Stadtrundfahrt ist der historische Stadtkern von Aschersleben bestens geeignet. In der zutreffenden Straße steht ein wunderschönes Herrenhaus von 1885 mit Seitengebäude und einem großen Innenhof. In das Erdgeschoss des Seitengebäudes sollen zukünftig die Geschäftsräume ziehen. Des Weiteren muss der Innenhof neugestaltet werden, da der momentane Zustand keine Probefahrten mit den Segway zulässt.


Erhalt kulturhistorischer Gebäude durch die Dachneueindeckung des ehemaligen Futterstalls der Burg Freckleben

ProjektträgerIn: Stadt Aschersleben

Ort: Freckleben

Förderung über RELE-Richtlinie, Teil D, ländliche touristische Infrastruktur

Projektbeschreibung:

Bereits in der vergangenen Förderperiode wurde die Sicherung der kulturhistorisch Bausubstanz der Burg Freckleben gefördert. So wurde der Aussichtsturm saniert und ausgebaut sowie der Bergeraum gesichert und ein Steildach mit Ziegeldeckung errichtet. 2013 wurde durch den Heimatverein zwischen dem Futterstall auf der Nordseite und der östlich angrenzenden Bebauung eine Mauer mit Tor errichtet. 2017 wurde in der neuen Förderperiode die standsicherheitsgefährdete Wand auf der Westseite saniert. Mit dem Abschluss dieser Maßnahme ist der westliche Bereich der Burganlage bis auf den Futterstall und die Grünfläche für kulturelle Veranstaltungen saniert. 2019 wird seitens des Heimatvereins eine Winkelpergola mit Faltmarkise als Ersatzneubau für die Festzeltanlage errichtet. Der Futterstall wird überwiegend für die Mitglieder des Heimatvereins und der am Tage tätigen Vereinsmitglieder, ABM-Kräfte, Vereins- und Vorstandssitzungen genutzt. Des Weiteren erfolgt die Betreuung von Schülern bei Projekttagen und.  Die bauliche Nutzung erfolgt im Erdgeschoss als Aufenthaltsraum sowie Wirtschafsraum und Lagerräume. Um die Grundvoraussetzungen für eine Erweiterung der Nutzungsmöglichkeiten zu schaffen ist als erster Schritt das Dach instand zu setzen. Um die weitere Nutzung des Futterstalles zu gewährleisten, sowie die angestrebten Nutzungsmöglichkeiten (Radtourismus, Schaffung von Nebenräumen für kulturelle Zwecke) ist als erster Schritt die Instandsetzung des Daches vorgesehen


Modernisierung sozialer Treffpunkte durch die Sanierung des ehemaligen Pfarrhauses

ProjektträgerIn: Stadt Aschersleben

Ort: Mehringen

Förderung über RELE-Richtlinie, Teil D, Dorferneuerung und -entwicklung

Projektbeschreibung:

Im Erdgeschoss des denkmalgeschützten Gebäudes befinden sich Räumlichkeiten der Kirchengemeinde. Diese werden im Winter für Gottesdienste genutzt. Weiterhin befindet sich im Erdgeschoss die Heimatstube. Hier wird über die Geschichte der Kirchengemeinde und des Ortes Mehringen informiert. Im Obergeschoss befanden sich früher Wohnungen, diese sind bereits über Jahre unbewohnt. Das ehemalige Pfarrhaus ist in einem sehr schlechten Zustand. Der Dachstuhl und die Fachwerkkonstruktion im Obergeschoss lassen auf starke Beschädigung schließen. Das aus Bruchstein gemauerte Erdgeschoss weist auf Feuchteschäden hin. Die Holzfenster sind ebenfalls in einem schlechten Zustand und entsprechen nicht mehr den heutigen Standards.
Auf dem Grundstück befinden sich zudem noch mehrere äußerst ruinöse, teils einsturzgefährdete Nebengebäude (ehemals Stallungen). Ausgehend von den bisherigen Nutzungen des Hauses als Heimatstube und Winterkirche (Gemeinderaum der ev. Kirchengemeinde) haben sich die Evangelische Landeskirche Anhalts (Eigentümer) und die Stadt Aschersleben (Erbbauberechtigter) im Hinblick auf eine Förderung auf ein gemeinsames Vorhaben verständigt. Die Heimatstube könnte den Schülern der Grundschule Mehringen vermittels verschiedener Ausstellungsgegenstände das Alltagsleben auf dem Lande vor hundert und mehr Jahren näher bringen. Da die Mehringer Schule zurzeit nicht nur von Schülern dieser Ortschaft, sondern auch aus benachbarten Orten (Drohndorf, Freckleben, Groß und Klein Schierstedt, Schackenthal sowie Schackstedt) besucht wird, könnte dieses Projekt auf den gesamten ländlichen Raum östlich Ascherslebens ausstrahlen, womöglich über die Parochie auch kreisgrenzenübergreifend auf die Grundschule Sandersleben/Anhalt im Landkreis Mansfeld-Südharz. Die Landeskirche bietet darüber hinaus an, auch ihre Partnerkirchen im Westen Deutschlands (Lippe, Pfalz) für dieses Thema zu sensibilisieren. Neben dem ländlichen Alltagsleben könnte man Kindern beispielsweise im Rahmen des Ethikunterrichts auch in der benachbarten St. Stephanikirche das kirchliche Leben (Taufbecken, Kanzel, Glocke, Kreuz und Tabernakel, Orgel, Bilder, Reliefs, Sakristei etc. pp.) vermitteln. Kirchenmitglieder stellen ihre Kirche und ihren Glauben den Schülern in kindgerechter Form vor.


Weiternutzung historischer Gebäude zu Wohnzwecken durch die Dachsanierung eines Gründerzeithauses

ProjektträgerIn: privat

Ort: Aschersleben

Förderung über Richtlinie LEADER und CLLD

Projektbeschreibung:

Das im Jahr 1880 erbaute Gründerzeithaus hat ein alt eingedecktes Dach (ca. 1980 gedeckt) mit undichten Stellen, die zu Wasserschäden führen, was die Neueindeckung erforderlich macht. Darüber hinaus wurde bisher keine Dämmung eingebracht, was im Zuge der Dachsanierung ebenfalls erfolgen soll. Historischen Unterlagen im Bauamt wurde entnommen, dass der Mühlenbesitzer Beyse im Jahr 1878 das erste Haus im Vogelgesang und unweit seiner Mühle, die heute leider nicht mehr erhalten ist, errichtete. Das Haus soll zukünftig von den ProjekträgerInnen bewohnt werden. Die obere Etage soll auf lange Sicht vermieten werden.


Stärkung der örtlichen Vereine durch den Anbau einer Sporthalle an das Sportlerheim

ProjektträgerIn: Verein

Ort: Schackstedt

Förderung über RELE-Richtlinie, Teil E, Sportstättenförderung

Projektbeschreibung:

Auf Grund der demografischen Entwicklung haben sich auch die Anforderungen an den Sportverein geändert, was sich in der Eröffnung neuer Sektionen im Sportverein widerspiegelt. So gibt es neben den langjährigen etablierten Sektionen Fußball und Kegeln weitere Sektionen Frauenfitness, Jugendtanz und Skat. Geplant ist soll eine Sektion Beachvollyball und eine Seniorensportgruppe zu eröffnen. Auf Grund dieser zahlreichen Aktivitäten im Sport stößt der örtliche Verein an seine räumlichen Grenzen.  Ziel ist es daher, an das vorhandene Sportlerheim ein Sporthalle anzubauen. Dabei können bestehende Einrichtungen (zum Beispiel Sanitäranlagen / Umkleidekabinen usw.) genutzt werden. Hiermit sollen den oben erwähnten, neu zu gründenden Sektionen die Möglichkeiten geboten werden, ihre Sportarten auszuführen. Auch eine  Kooperation mit der Kindertagesstätte soll geschlossen werden, um das sportliche Angebot des Vereins zu nutzen. Der Breitensport steht dabei, auf Grund der demografischen Entwicklung, im Blickwinkel dieser Maßnahme.


Umnutzung historischer Gebäude für touristische Zwecke durch die Sanierung der Scheune

ProjektträgerIn: privat

Ort: Schackstedt

Förderung über RELE-Richtlinie, Teil D, Dorferneuerung und -entwicklung

Projektbeschreibung:

Seit 3 Jahren finden auf dem Hof bereits verschiedene Aktivitäten statt. Schul- und Kindergartenprojekte, sowie Kindergeburtstage, Eltern-Kind Nachmittage und Ferienprojekte werden regelmäßig veranstaltet. Der Hintergrund solcher Projekte und Tage ist immer Kinder und Erwachsene für Ernährung, Tiere und Natur zu Sensibilisieren. Öffentliche Veranstaltungen, z.B. Flohmärkte und ein Sommerfest werden ebenfalls jährlich veranstaltet. Die Möglichkeit den Hof für private Feiern zu mieten besteht ebenfalls. Mit der Erneuerung einer 3-Stöckigen Scheune auf einer Seite des Hofes und weiteren Flächen des Hofes sollen neue Nutzungsmöglichkeiten geschaffen bzw. schon vorhandene verbessert und rechtssicher werden.


2018

Schaffung eines öffentlichen, sozialen Treffpunktes auf dem Stiftungsgelände in Hoym

Projektträgerin: Stiftung Schloss Hoym

Ort: Hoym

Förderung über: Richtlinie LEADER und CLLD

Projektbeschreibung:

Foto: AH / NM

Die Stiftung Schloß Hoym bieten erwachsenen Menschen mit geistigen und mehrfachen Behinderungen eine herzliche, fachgerechte und pädagogisch-psychologisch fundierte Betreuung. Diese Arbeit basiert auf Beziehung und Vertrauen und soll ein Gefühl von Zuhause sein. Auf dem Stiftungsgelände befindet sich ein öffentlich begehbarer Bereich mit einem Gehege für Ziegen, Pony und Esel. Derzeit ist dieses Gelände zweckmäßig mit kleinen Ställen und Auslaufbereich versehen.
Ziel des Projektes ist es das Schlossgelände für die Öffentlichkeit zu einem attraktiven Ort zu gestalten, an dem sich gerne und lange aufgehalten wird. So soll der Kontakt zwischen den Bewohnern des Schlosses und Menschen von außen verstärkt und gefördert werden. Der gesteigerte Umgang zwischen den Menschen soll die Integration von Menschen mit Behinderung fördern.