Bewilligte Projekte

(Die Aktualität der Listen ist in vielen Fällen von der Kommunikation der ProjektträgerInnen und der jeweiligen Bewilligungsbehörden abhängig. Die Vollständigkeit kann daher nicht gewährleistet werden.)

Stärkung örtlicher Vereine durch die Sanierung Schießsporthäuschen in Wilsleben

ProjektträgerIn: Verein

Ort: Wilsleben

Projektbeschreibung:

Der Ursprung des Schießsporthäuschens lässt sich auf die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts zurückführen. Seitdem hat sich die Bausubstanz jedoch stark gewandelt. 2016 wurde im Verein der Beschluss gefasst, das alte Schießhaus wieder mit Leben zu füllen und dort einen eigenen Schiesstand zu errichten. Das Gebäude soll erhalten werden und durch Sanierungen wieder für den Verein und die Dorfgemeinschaft nutzbar gemacht werden. Das Gebäude verkörpert einen Teil der Geschichte des Ortes und seine Sanierung ist ein wesentlicher Beitrag zur Ortssanierung in unmittelbarer Nachbarschaft des Dorfgemeinschaftshauses und somit eines repräsentativen viel besuchten Ortes. Durch die Wiedernutzbarmachung trägt es zur Belebung des kulturellen Geschehens und Förderung der sozialen Kontakte der Gemeinde bei.  Der Verein will zukünftig mit der regelmäßigen Durchführung von eigenen Wettbewerben mit einer Laserschießanalage die Jugendarbeit aktivieren und weitere Mitglieder gewinnen. Somit ist die Maßnahme auch bedeutend für die Stärkung und den Erhalt des Vereines.

Umbau und Sanierung Sportlerheim zum barrierefreien Dorfgemeinschaftshaus in Hoym

ProjektträgerIn: Verein

Ort: Seeland / OT Hoym

Förderung über Richtlinie RELE, Dorfentwicklung (ELER)

Projektbeschreibung:

Es soll ein Ort entstehen, an dem sich die Menschen (alt und jung) begegnen. Das Sportlerheim befindet sich auf einem großen Grundstück, auf dem sich auch der Sportplatz befindet. Es sollen zusätzlich zum Heimatfest Veranstaltungen (wie z.B. Sommerkonzerte, Tanzveranstaltungen, Buchlesungen, Kabarett, Koch- und Backkurse) stattfinden. Eine gemeinsame Nutzung und Zusammenarbeit mit dem Karneval- und Fußballverein wird angestrebt. Der Ort soll zusammenwachsen über das Heimatfest hinaus. So ist auch angedacht, dass Frauenkommunikationszentrum mit in das neue DGH zu integrieren, damit das Ärztehaus ausschließlich als Ärztehaus besteht.

Umnutzung historischer Gebäude für touristische Zwecke durch die Sanierung der Scheune

ProjektträgerIn: privat

Ort: Schackstedt

Förderung über RELE-Richtlinie, Teil D, Dorferneuerung und -entwicklung

Projektbeschreibung:

Seit 3 Jahren finden auf dem Hof bereits verschiedene Aktivitäten statt. Schul- und Kindergartenprojekte, sowie Kindergeburtstage, Eltern-Kind Nachmittage und Ferienprojekte werden regelmäßig veranstaltet. Der Hintergrund solcher Projekte und Tage ist immer Kinder und Erwachsene für Ernährung, Tiere und Natur zu Sensibilisieren. Öffentliche Veranstaltungen, z.B. Flohmärkte und ein Sommerfest werden ebenfalls jährlich veranstaltet. Die Möglichkeit den Hof für private Feiern zu mieten besteht ebenfalls. Mit der Erneuerung einer 3-Stöckigen Scheune auf einer Seite des Hofes und weiteren Flächen des Hofes sollen neue Nutzungsmöglichkeiten geschaffen bzw. schon vorhandene verbessert und rechtssicher werden.


Stärkung der örtlichen Vereine durch den Bau einer Beachvollyballanlage

ProjektträgerIn: Verein

Ort: Aschersleben / OT Schackstedt

Förderung über die Richtlinie RELE, Sportstättenförderung (ELER)

Projektbeschreibung

Der Verein hat durch Zuzug die Möglichkeit erhalten, sein Sportangebot zu erweitern. So soll der bestehenden Beachvolleyballgruppe die Möglichkeit gegeben werden, ihren Sport inklusive Kinder-, Jugend-, Frauen- und Seniorengruppen, vor Ort zu betreiben. So wird als realistisches Ziel die Bindung von weiteren 30 Sportfreunden angesehen. Schwerpunkt und Ziel liegt beim Aufbau von Kinder- und Jugendsportgruppen. Damit soll ein attraktives und vielfältiges Betätigungsfeld geboten werden, um der allgemeinen Bewegungsarmut der Bevölkerung entgegen zu wirken. Die Anlage bietet auch die Möglichkeit, Sportarten wie Fußball, Tennis, Federball usw. auf einem Gelenk schonenden Untergrund auszuüben. Durch die Errichtung der Beachanlage kann dem Gesamtkonzept Rechnung getragen werden und es wird ein stabiles Fundament für die Arbeit im Verein geschaffen


Unterstützung von Kleinstunternehmen durch den Ausbau von Räumen und Neugestaltung des Innenhofes in Aschersleben

ProjektträgerIn: Kleinstunternehmen

Ort: Aschersleben

Förderung über Richtlinie LEADER und CLLD

Projektbeschreibung:

Der Projekttröger bietet u.a. geführte Segway-Touren in der Region an. Da die Nachfrage an geführten Stadtrundfahrten in Aschersleben gestiegen ist, wurde nach einen geeigneten Standort für das kleine Unternehmen gesucht. Da die Kaufmannsgilde und der Tourismusverband Harz sehr aktiv sind, ist eine enge Zusammenarbeit möglich. Als Firmensitz und Ausgangspunk für eine Stadtrundfahrt ist der historische Stadtkern von Aschersleben bestens geeignet. In der zutreffenden Straße steht ein wunderschönes Herrenhaus von 1885 mit Seitengebäude und einem großen Innenhof. In das Erdgeschoss des Seitengebäudes sollen zukünftig die Geschäftsräume ziehen. Des Weiteren muss der Innenhof neugestaltet werden, da der momentane Zustand keine Probefahrten mit den Segway zulässt.


Ausbau von kulturellen Angeboten durch die Kirchturmsanierung

ProjektträgerIn: Ev. Kirchspiel Wilsleben-Winnigen

Ort: Wilsleben

Förderung über die Kulturerbe-Richtlinie (EFRE)

Projektbeschreibung:

Die Kirche in Wilsleben mit ihrem großzügigen Raumangebot wird langfristig nicht mehr nur alleine durch kirchliche Veranstaltungen ausgelastet werden. Aber „Die Kirche soll im Dorf bleiben“ – Das war die Aussage der Anwesenden bei einem Treffen der örtlichen Vereine  im Jahr 2008. Um diese Forderung Realität werden zu lassen, musste die denkmalgeschützte Kirche erhalten und an eine moderne Nutzung angepasst werden. So folgte eine Nutzungserweiterung zur Öffnung der Kirche für öffentliche, kulturelle Veranstaltungen.  Im Turm gibt es bereits zwei weitere Räume, welche sich für verschiedene neue Angebote eignen.  Bereits seit einigen Jahren ist der Förderverein für die Erhaltung und Nutzung der Kirche in Wilsleben sehr aktiv, was die Gestaltung von Konzerten und Veranstaltungen in der Kirche angeht. Damit wird die Kirche als Ort guter Musik und Kultur wahrgenommen und trägt zur Erhaltung hochwertiger kultureller Angebote im ländlichen Raum bei.




Weiternutzung historischer Gebäude zu Wohnzwecken durch die Dachsanierung eines Gründerzeithauses

ProjektträgerIn: privat

Ort: Aschersleben

Förderung über Richtlinie LEADER und CLLD

Projektbeschreibung:

Das im Jahr 1880 erbaute Gründerzeithaus hat ein alt eingedecktes Dach (ca. 1980 gedeckt) mit undichten Stellen, die zu Wasserschäden führen, was die Neueindeckung erforderlich macht. Darüber hinaus wurde bisher keine Dämmung eingebracht, was im Zuge der Dachsanierung ebenfalls erfolgen soll. Historischen Unterlagen im Bauamt wurde entnommen, dass der Mühlenbesitzer Beyse im Jahr 1878 das erste Haus im Vogelgesang und unweit seiner Mühle, die heute leider nicht mehr erhalten ist, errichtete. Das Haus soll zukünftig von den ProjekträgerInnen bewohnt werden. Die obere Etage soll auf lange Sicht vermieten werden.


Erhalt kulturhistorischer Gebäude durch die Dachneueindeckung des ehemaligen Futterstalls der Burg Freckleben

ProjektträgerIn: Stadt Aschersleben

Ort: Freckleben

Förderung über RELE-Richtlinie, Teil D, ländliche touristische Infrastruktur

Projektbeschreibung:

Bereits in der vergangenen Förderperiode wurde die Sicherung der kulturhistorisch Bausubstanz der Burg Freckleben gefördert. So wurde der Aussichtsturm saniert und ausgebaut sowie der Bergeraum gesichert und ein Steildach mit Ziegeldeckung errichtet. 2013 wurde durch den Heimatverein zwischen dem Futterstall auf der Nordseite und der östlich angrenzenden Bebauung eine Mauer mit Tor errichtet. 2017 wurde in der neuen Förderperiode die standsicherheitsgefährdete Wand auf der Westseite saniert. Mit dem Abschluss dieser Maßnahme ist der westliche Bereich der Burganlage bis auf den Futterstall und die Grünfläche für kulturelle Veranstaltungen saniert. 2019 wird seitens des Heimatvereins eine Winkelpergola mit Faltmarkise als Ersatzneubau für die Festzeltanlage errichtet. Der Futterstall wird überwiegend für die Mitglieder des Heimatvereins und der am Tage tätigen Vereinsmitglieder, ABM-Kräfte, Vereins- und Vorstandssitzungen genutzt. Des Weiteren erfolgt die Betreuung von Schülern bei Projekttagen und.  Die bauliche Nutzung erfolgt im Erdgeschoss als Aufenthaltsraum sowie Wirtschafsraum und Lagerräume. Um die Grundvoraussetzungen für eine Erweiterung der Nutzungsmöglichkeiten zu schaffen ist als erster Schritt das Dach instand zu setzen. Um die weitere Nutzung des Futterstalles zu gewährleisten, sowie die angestrebten Nutzungsmöglichkeiten (Radtourismus, Schaffung von Nebenräumen für kulturelle Zwecke) ist als erster Schritt die Instandsetzung des Daches vorgesehen


Modernisierung von sozialen Treffpunkten durch die Sanierung des Dorfgemeinschaftshauses

(Dach- und Fassadensabierung über zwei Förderanträge)

ProjektträgerIn: Stadt Aschersleben

Ort: Schackstedt

Förderung über die RELE-Richtlinie, Teil D, Dorferneuerung- und entwicklung

Projektbeschreibung:

Das heute als Dorfgemeinschaftshaus bestehende 2-geschossige Gebäude wurde um 1910 als Scheune in Bruchsteinmauerwerk und einem Satteldach mit Krüppelwalmen errichtet. Zwischen dem unmittelbar angrenzenden, linksseitigen Nachbar-Wohngebäude befindet sich im Dachgeschoss eine Brandwand. Im Jahre 1965 erfolgte der erste Umbau zu einer Schule. 1990 wurde die Schule  geschlossen. Um das Gebäude vor dem Verfall zu retten, erfolgte in den Folgejahren die Umnutzung zur Gemeindeverwaltung im Erdgeschoss und einer Kindertagesstätte im 1. Obergeschoss. Das Dachgeschoss wird zu Lagerzwecken für Vereinstätigkeiten genutzt. In den Folgejahren wurden kleinere Umbauten und Sanierungen durchgeführt. Das Dorfgemeinschaftshaus befindet sich im Kern der Gemeinde Schackstedt und ist in seiner Bauweise als dorftypisches und ortsbildprägendes Gebäude im  Ensemble der umliegenden Bebauung zu erhalten. Um die vorhandene Grundsubstanz zu schützen und zu erhalten, ist es zwingend erforderlich, die Dacheindeckung zu erneuern und gegebenenfalls vorhandene Schäden am Dachstuhl zu beseitigen.


Sanierung der Nonnenloge der Stiftskirche St. Cyriakus in Frose

Projektträgerin: Evangelische Kirchengemeinde Frose

Ort: Frose

Förderung über: Kulturerbe-Richtlinie (EFRE)

Projektbeschreibung

Durch die Sanierung der Kirche Frose wird ein, in der Region „Aschersleben-Seeland“ einmaliges, überregional bedeutendes, kulturelles Denkmal erhalten. Sie soll weiterhin ein interessantes und attraktives Ziel für Kulturinteressierte und Touristen sein, um Menschen in die Region zu locken. Neben den rein religiösen Nutzen finden in der Kirche viele verschiedene kulturelle Veranstaltungen statt: unteranderem verschiedene Konzerte sowie der traditionelle Chorwettbewerb der umliegenden Orte, das St. Cyriakusfest (mit Konzerten, Kinderanimation, Kulturbeiträgen, Historien Darsteller Kaiserfrühling Quedlinburg), der monatliche Frauenkreis und das jährliche Kinderfest im Juni.


Sicherung attraktiver  Dorfstrukturen durch die Erstellung eines denkmalpflegerischen Konzepts zur historischen Wiederherstellung des Schlossparks in Hoym

Projektträgerin: Stiftung Schloss Hoym

Ort: Hoym

Förderung über: Richtlinie LEADER und CLLD

Projektbeschreibung

Mit dem Projekt verfolgt die Stiftung das Ziel, die ursprüngliche historische Situation der Parkanlage am Schloss Hoym wiederherzustellen und für künftige Generationen zu bewahren. Um dies auch sicherstellen zu können, muss eine entsprechende denkmalpflegerische Rahmenkonzeption als Grundlage geschaffen werden. Der Mehrwert, der sich aus diesem Vorhaben ergibt, ist sehr vielfältig. In erster Linie werden mit der Umsetzung dieses Projekts gewachsene Strukturen gestärkt und ausgebaut. Diese wirken sich wie folgt aus:

  • Festigung des Kulturraums als etabliertes Inklusionselement,
  • Pflege des regionalen Kulturguts,
  • Steigerung des örtlichen Kulturangebots,
  • Stärkung des ökologischen Raums durch eine artgerechte Gestaltung der Parkanlage,
  • überregionale Vernetzung der Seeland Region,
  • nachhaltige Erhaltung einer historisch bedeutsamen Parkanlage.

Schaffung eines öffentlichen, sozialen Treffpunktes auf dem Stiftungsgelände in Hoym

Projektträgerin: Stiftung Schloss Hoym

Ort: Hoym

Förderung über: Richtlinie LEADER und CLLD

Projektbeschreibung:

Foto: AH / NM

Die Stiftung Schloß Hoym bieten erwachsenen Menschen mit geistigen und mehrfachen Behinderungen eine herzliche, fachgerechte und pädagogisch-psychologisch fundierte Betreuung. Diese Arbeit basiert auf Beziehung und Vertrauen und soll ein Gefühl von Zuhause sein. Auf dem Stiftungsgelände befindet sich ein öffentlich begehbarer Bereich mit einem Gehege für Ziegen, Pony und Esel. Derzeit ist dieses Gelände zweckmäßig mit kleinen Ställen und Auslaufbereich versehen.
Ziel des Projektes ist es das Schlossgelände für die Öffentlichkeit zu einem attraktiven Ort zu gestalten, an dem sich gerne und lange aufgehalten wird. So soll der Kontakt zwischen den Bewohnern des Schlosses und Menschen von außen verstärkt und gefördert werden. Der gesteigerte Umgang zwischen den Menschen soll die Integration von Menschen mit Behinderung fördern.


Modernisierung von sozialen Treffpunkten in den Orten zur Gestaltung des dörflichen Lebens durch die Grundhafte Sanierung des Kulturraums im Schloss Hoym

Projektträgerin: Schloss Stiftung
Ort: Hoym
Förderung über: Richtlinie LEADER und CLLD

Projektbeschreibung:
Das Zentralgelände der Schloß Hoym Stiftung, auf dem sich der barrierefreie Kulturraum befindet, wird für zahlreiche Veranstaltungen genutzt. Er kann im übertragenen Sinne als Raum der Begegnung betrachtet werden, in dem durch kulturelle Akzente ein Bindeglied zwischen den BewohnerInnen der Schloß Hoym Stiftung und den Bürgern des Ortsteils Hoyms sowie der Stadt Seeland geschaffen wurde.
Mit dem Projekt verfolget LAG das Ziel, die bestehenden und gewachsenen Strukturen auch für künftige Generationen zu bewahren. Um dies auch sicherstellen zu können, muss der zentrale infrastrukturelle Rahmen, den der Kulturraum dafür bildet, grundhaft renoviert und modernisiert werden.

(Foto: AH)