Bewilligte Projekte

(Die Aktualität der Listen ist in vielen Fällen von der Kommunikation der ProjektträgerInnen und der jeweiligen Bewilligungsbehörden abhängig. Die Vollständigkeit kann daher nicht gewährleistet werden.)

Stärkung der örtlichen Vereine durch den Anbau einer Sporthalle an das Sportlerheim

ProjektträgerIn: Verein

Ort: Schackstedt

Förderung über RELE-Richtlinie, Teil E, Sportstättenförderung

Projektbeschreibung:

Auf Grund der demografischen Entwicklung haben sich auch die Anforderungen an den Sportverein geändert, was sich in der Eröffnung neuer Sektionen im Sportverein widerspiegelt. So gibt es neben den langjährigen etablierten Sektionen Fußball und Kegeln weitere Sektionen Frauenfitness, Jugendtanz und Skat. Geplant ist soll eine Sektion Beachvollyball und eine Seniorensportgruppe zu eröffnen. Auf Grund dieser zahlreichen Aktivitäten im Sport stößt der örtliche Verein an seine räumlichen Grenzen.  Ziel ist es daher, an das vorhandene Sportlerheim ein Sporthalle anzubauen. Dabei können bestehende Einrichtungen (zum Beispiel Sanitäranlagen / Umkleidekabinen usw.) genutzt werden. Hiermit sollen den oben erwähnten, neu zu gründenden Sektionen die Möglichkeiten geboten werden, ihre Sportarten auszuführen. Auch eine  Kooperation mit der Kindertagesstätte soll geschlossen werden, um das sportliche Angebot des Vereins zu nutzen. Der Breitensport steht dabei, auf Grund der demografischen Entwicklung, im Blickwinkel dieser Maßnahme.


Weiternutzung historischer Gebäude zu Wohnzwecken durch die Dachsanierung eines Gründerzeithauses

ProjektträgerIn: privat

Ort: Aschersleben

Förderung über Richtlinie LEADER und CLLD

Projektbeschreibung:

Das im Jahr 1880 erbaute Gründerzeithaus hat ein alt eingedecktes Dach (ca. 1980 gedeckt) mit undichten Stellen, die zu Wasserschäden führen, was die Neueindeckung erforderlich macht. Darüber hinaus wurde bisher keine Dämmung eingebracht, was im Zuge der Dachsanierung ebenfalls erfolgen soll. Historischen Unterlagen im Bauamt wurde entnommen, dass der Mühlenbesitzer Beyse im Jahr 1878 das erste Haus im Vogelgesang und unweit seiner Mühle, die heute leider nicht mehr erhalten ist, errichtete. Das Haus soll zukünftig von den ProjekträgerInnen bewohnt werden. Die obere Etage soll auf lange Sicht vermieten werden.


Erhalt kulturhistorischer Gebäude durch die Dachneueindeckung des ehemaligen Futterstalls der Burg Freckleben

ProjektträgerIn: Stadt Aschersleben

Ort: Freckleben

Förderung über RELE-Richtlinie, Teil D, ländliche touristische Infrastruktur

Projektbeschreibung:

Bereits in der vergangenen Förderperiode wurde die Sicherung der kulturhistorisch Bausubstanz der Burg Freckleben gefördert. So wurde der Aussichtsturm saniert und ausgebaut sowie der Bergeraum gesichert und ein Steildach mit Ziegeldeckung errichtet. 2013 wurde durch den Heimatverein zwischen dem Futterstall auf der Nordseite und der östlich angrenzenden Bebauung eine Mauer mit Tor errichtet. 2017 wurde in der neuen Förderperiode die standsicherheitsgefährdete Wand auf der Westseite saniert. Mit dem Abschluss dieser Maßnahme ist der westliche Bereich der Burganlage bis auf den Futterstall und die Grünfläche für kulturelle Veranstaltungen saniert. 2019 wird seitens des Heimatvereins eine Winkelpergola mit Faltmarkise als Ersatzneubau für die Festzeltanlage errichtet. Der Futterstall wird überwiegend für die Mitglieder des Heimatvereins und der am Tage tätigen Vereinsmitglieder, ABM-Kräfte, Vereins- und Vorstandssitzungen genutzt. Des Weiteren erfolgt die Betreuung von Schülern bei Projekttagen und.  Die bauliche Nutzung erfolgt im Erdgeschoss als Aufenthaltsraum sowie Wirtschafsraum und Lagerräume. Um die Grundvoraussetzungen für eine Erweiterung der Nutzungsmöglichkeiten zu schaffen ist als erster Schritt das Dach instand zu setzen. Um die weitere Nutzung des Futterstalles zu gewährleisten, sowie die angestrebten Nutzungsmöglichkeiten (Radtourismus, Schaffung von Nebenräumen für kulturelle Zwecke) ist als erster Schritt die Instandsetzung des Daches vorgesehen


Modernisierung von sozialen Treffpunkten durch die Sanierung des Dorfgemeinschaftshauses

ProjektträgerIn: Stadt Aschersleben

Ort: Schackstedt

Förderung über die RELE-Richtlinie, Teil D, Dorferneuerung- und entwicklung

Projektbeschreibung:

Das heute als Dorfgemeinschaftshaus bestehende 2-geschossige Gebäude wurde um 1910 als Scheune in Bruchsteinmauerwerk und einem Satteldach mit Krüppelwalmen errichtet. Zwischen dem unmittelbar angrenzenden, linksseitigen Nachbar-Wohngebäude befindet sich im Dachgeschoss eine Brandwand. Im Jahre 1965 erfolgte der erste Umbau zu einer Schule. 1990 wurde die Schule  geschlossen. Um das Gebäude vor dem Verfall zu retten, erfolgte in den Folgejahren die Umnutzung zur Gemeindeverwaltung im Erdgeschoss und einer Kindertagesstätte im 1. Obergeschoss. Das Dachgeschoss wird zu Lagerzwecken für Vereinstätigkeiten genutzt. In den Folgejahren wurden kleinere Umbauten und Sanierungen durchgeführt. Das Dorfgemeinschaftshaus befindet sich im Kern der Gemeinde Schackstedt und ist in seiner Bauweise als dorftypisches und ortsbildprägendes Gebäude im  Ensemble der umliegenden Bebauung zu erhalten. Um die vorhandene Grundsubstanz zu schützen und zu erhalten, ist es zwingend erforderlich, die Dacheindeckung zu erneuern und gegebenenfalls vorhandene Schäden am Dachstuhl zu beseitigen.


Schaffung eines öffentlichen, sozialen Treffpunktes auf dem Stiftungsgelände in Hoym

Projektträgerin: Stiftung Schloss Hoym

Ort: Hoym

Förderung über: Richtlinie LEADER und CLLD

Projektbeschreibung:

Foto: AH / NM

Die Stiftung Schloß Hoym bieten erwachsenen Menschen mit geistigen und mehrfachen Behinderungen eine herzliche, fachgerechte und pädagogisch-psychologisch fundierte Betreuung. Diese Arbeit basiert auf Beziehung und Vertrauen und soll ein Gefühl von Zuhause sein. Auf dem Stiftungsgelände befindet sich ein öffentlich begehbarer Bereich mit einem Gehege für Ziegen, Pony und Esel. Derzeit ist dieses Gelände zweckmäßig mit kleinen Ställen und Auslaufbereich versehen.
Ziel des Projektes ist es das Schlossgelände für die Öffentlichkeit zu einem attraktiven Ort zu gestalten, an dem sich gerne und lange aufgehalten wird. So soll der Kontakt zwischen den Bewohnern des Schlosses und Menschen von außen verstärkt und gefördert werden. Der gesteigerte Umgang zwischen den Menschen soll die Integration von Menschen mit Behinderung fördern.


Modernisierung von sozialen Treffpunkten in den Orten zur Gestaltung des dörflichen Lebens durch die Grundhafte Sanierung des Kulturraums im Schloss Hoym

Projektträgerin: Schloss Stiftung
Ort: Hoym
Förderung über: Richtlinie LEADER und CLLD

Projektbeschreibung:
Das Zentralgelände der Schloß Hoym Stiftung, auf dem sich der barrierefreie Kulturraum befindet, wird für zahlreiche Veranstaltungen genutzt. Er kann im übertragenen Sinne als Raum der Begegnung betrachtet werden, in dem durch kulturelle Akzente ein Bindeglied zwischen den BewohnerInnen der Schloß Hoym Stiftung und den Bürgern des Ortsteils Hoyms sowie der Stadt Seeland geschaffen wurde.
Mit dem Projekt verfolget LAG das Ziel, die bestehenden und gewachsenen Strukturen auch für künftige Generationen zu bewahren. Um dies auch sicherstellen zu können, muss der zentrale infrastrukturelle Rahmen, den der Kulturraum dafür bildet, grundhaft renoviert und modernisiert werden.

(Foto: AH)