8. Großer LEADER-Arbeitskreis / Kultur-Erbe- und ESF-Projekte gesucht

Die Hälfte der aktuellen Förderperiode 2014 bis 2020 ist vorbei und es gilt die richtigen Weichen für die nächsten Jahre zu stellen. Dies war das zentrale Thema des 8. Großen LEADER-Arbeitskreises am 10. April in Halle. Grundsätzlich sind alle Lokalen Aktionsgruppen auf einem guten Weg, die zur Verfügung stehenden EU-Fördermittel in Projekte zu investieren, die die Attraktivität des ländlichen Raums zu steigern helfen. Allein nach den Richtlinien LEADER/CLLD und RELE wurden knapp 500 Projekte landesweit bewilligt. Dem gegenüber stehen knapp 250 Projekte die zum 1. März diesen Jahres bei den zuständigen Bewilligungsbehörden eingereicht wurden. Trotz dieser guten Zahlen darf man sich nicht täuschen lassen, denn aus dem Jahr 2017 sind weiterhin Anträge vor allem im Bereich der Kulturerbe-Richtlinie offen. Darüber hinaus ist das zur Verfügung stehende Geld für Projektanträge für das nächste Jahr sehr begrenzt. Die LEADER-Region „Aschersleben-Seeland“ stehen für 2019 noch Fördermittel von rund 863.000 Euro aus verschiedenen EU-Fördertöpfen zur Verfügung. Ein Schwerpunkt wird in der Akquirierung von Projekten aus den Bereichen ESF und EFRE liegen.

Stichtag für Bewerbungen ist dieses Jahr der 01. Augsut 2018 für aussagekräftige Projektsteckbriefe.

Kontaktieren Sie bei Interesse gerne das LEADER-Management und informieren Sie sich auf unserer Homepage im Bereich Projektentwicklung.

Neues Mitglieder Koordinierungsgruppe der LAG „Aschersleben-Seeland“

Auf der letzten Sitzung der LAG am 22. März 2018 wurde Herr Steffen Amme vom Verschönerungsverein Aschersleben e.V. zum neuen Mitglieder der Koordinierungsgruppe gewählt. Diese Gruppe bildet den Vorstand der Lokalen Aktionsgruppe. Zu den Aufagben gehört es z.B.  die Übereinstimmung des eingereichten Projektes mit den Handlungsfeldern der Lokalen Entwicklungsstrategie zu prüfen,  die Punktevergabe vorzunehmen,  auf dieser Grundlage einen Vorschlag für die jährliche Prioritätenliste zu erstellen und diese der Mitgliederversammlung zur Abstimmung vorzulegen.  Weiterhin kann der Vorstand durch die LAG bemächtigt werden kurzfristige Änderungen an einer Prioritätenliste vorzunehmen, wenn ein *e Projektträger*inn sich zurückzieht und ein*e ander*e Projektträger*in nachrücken kann.

„Aschersleben-Seeland“ ist Mitglieder bei der Bundesarbeitsgemeinschaft der LEADER-Aktionsgruppen Deutschlands (BAG LAG)

Die BAG LAG ist ein Zusammenschluss aller LEADER-Aktionsgruppen in Deutschland und vertritt seit ihrer Gründung 2016 deren Interessen auf Landes-, Bundes- und EU-Ebene vertritt. Desto mehr Lokale Aktionsgruppen diesem Netzwerk beitreten,  umso mehr Einfluss kann auf regionalpolitische Entscheidungen genommen werden. Seit 2018 zählen auch die LAG „Elbe-Saale“, „Nordharz“ sowie die LAG „Rund um den Huy“ zu den mittlerweile rund 150 Mitgliedern bei der BAG LAG.

Weitere Informationen zur BAG LAG finden Sie hier.

Das Positionspapier finden Sie hier.

Internationale Grüne Woche 2018 in Berlin

Modernes Landleben: nachbarschaftlich, generationenfreundlich und zunehmend digital

Eine Vielfalt an Themenrund um modernes Leben auf dem Land und ländliche Entwicklung erwartet die Besucher/-innen in Halle 4.2 der Internationalen Grünen Woche Berlin 2018 (19. –28. Januar). Aussteller aus den ländlichen Räumen präsentieren ihre Ideen für lebenswerte Dörfer und Regionen und machen mit ihren Initiativen und Projekten ländliche Entwicklung anschaulich und lebendig. (lesen Sie mehr in der Pressemitteilung)

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Handbuch zur Regionalvermarktung erschienen

Der Bundesverband der Regionalbewegung möchte Regionalvermarktungsinitiativen unabhängig von ihrem Erfahrungsstand, ihrer Größe oder ihres Sortiments unterstützen und professionalisieren. Auf Grund der Vielzahl unterschiedlicher Formen von Regionalvermarktungsinitiativen ist die Vorgabe eines exakten Lösungswegs nicht möglich. Daher gibt das Handbuch Hilfen und Erfahrungswerte für die Vorbereitung der eigenen Entscheidungen. Gleichwohl soll der Leitfaden konkrete Unterstützung geben und das Arbeitsfeld der Regionalvermarktung in seiner ganzen Breite beleuchten.

Das Handbuch zur Regionalvermarktung beinhaltet die Bereiche der Regionalvermarktung, darunter auch:

  • Qualitäts- und Herkunftssicherung
  • Marketing und Kommunikation
  • Vertrieb und Logistik
  • Struktur und Finanzierung

Im Handbuch sind auf insgesamt 86 Seiten zahlreiche praktische Beispiele enthalten, die Wege zeigen, die Regionalvermarktungsinitiativen aktuell gehen. Diese Beispiele dienen als Entscheidungshilfen für das eigene Handeln oder dafür die Lösung von Problemen abzuleiten.

Eine Leseprobe sowie das Bestellformular erhalten Sie hier.

Plädoyer für einen ELER-Neustart – Bürokratie lähmt ländliche Entwicklung

Knapp 420 Mio. € an Fördermitteln stehen für die Umsetzung von Projekten in den Bereichen Landwirtschaft, Naturschutz und Ländliche Entwicklung aus dem europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung ländlicher Räume (ELER) im Zeitraum 2014 bis 2020 in Schleswig-Holstein zur Verfügung. Viele Gemeinden und Projektträger haben sich auf den Weg gemacht und Projekte entwickelt. Angesichts eines immer komplexer werdenden Regelwerks sind die bürokratischen Hürden für die Antragsteller jedoch hoch. Es besteht große Einigkeit, dass diese ausufernde Bürokratielast in eine Sackgasse führt.

Bundes- und europaweite Beachtung fand deshalb das Papier „Neuausrichtung der ELER-Förderung nach 2020 (ELER – RESET)“ vom Sächsischen Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft, das 2016 radikale Vorschläge für eine echte Vereinfachung der ELER-Förderung vorgelegt hat.

In der Veranstaltung „Plädoyer für einen ELER-Neustart – Bürokratie lähmt ländliche Entwicklung“ wird Thomas Trepmann, Mitautor aus Sachsen, diese Vorschläge vorstellen. Gemeinsam mit Akteuren aus Norddeutschland und Dänemark sowie den TeilnehmerInnen soll diskutiert werden, wie es gelingen kann, eine solch grundlegend neue „Förder- und Kontrollphilosophie“ zu etablieren.

Die Veranstaltung findet am 13. November von 13:30 bis 17:30 Uhr im Hotel Prisma in Neumünster statt. Um Anmeldung wird bis zum 08. November gebeten.

Informationen zum Programmablauf und den Anmeldebedingungen finden Sie hier.