Kulturland-Genossenschaft | Unterstützung von BiolandwirtInnen

Die Kulturland-Genossenschaft unterstützt regional orientierte BiolandwirtInnen bei der langfristigen Sicherung ihrer Wirtschaftsflächen. KundInnen und UnterstützerInnen eines Hofes (der „Umkreis“) sowie StädterInnen aus den Ballungszentren und natürlich die Dorfbevölkerung können über Genossenschaftsanteile Geld in die Genossenschaft einlegen. Die Mitglieder werden über die Entwicklung des Hofes auf dem Laufenden gehalten und können sich im Rahmen einer Regionalgruppe der Genossenschaft an der Hofentwicklung beteiligen. Die Pachthöhe ist vom Bodenpreis
 entkoppelt, sie orientiert sich an der langfristigen Gewährleistung von Biodiversität und Bodenfruchtbarkeit.

www.kulturland.de/de/start

Abschlussevaluierung der LAG „Aschersleben-Seeland“

Im Jahr 2021 wurde die Abschlussevaluierung für die LEADER-Region „Aschersleben-Seeland“ durchgeführt, um die Arbeit hinsichtlich ihrer Effizienz und Effektivität zu prüfen. Das Land Sachsen- Anhalt hat es jeder LAG zur Aufgabe gemacht, eine Einschätzung des Umsetzungsstandes der eigenen Lokalen Entwicklungsstrategie (LES), der Ziele sowie der Arbeitsweise der LAG vorzunehmen.
Sie erstellt mit Unterstützung durch das Management einen von der Mitgliederversammlung der LAG zu beschließenden Selbstevaluierungsbericht. Zudem soll es eine abschließende Einschätzung zur „Zukunftsfestigkeit“ der LAG, ihrer Ziele und Strukturen im Hinblick auf die nächste Förderperiode geben. Mit Hilfe einer Online-Umfrage wurden sowohl die LAG-Mitglieder über die Erfolge der Arbeit der Lokalen Aktionsgruppe als auch alle ProjektträgerInnen zu ihren Erfahrungen mit LEADER/ CLLD befragt. Trotz einiger Kritikpunkte im Hinblick auf die teils langwierige und komplexe Antragstellung ziehen sowohl die Mitglieder der Lokalen Aktionsgruppe „Aschersleben-Seeland“ (LAG) ein positives Fazit. Abschließend haben die Mitglieder Fragen erhalten, die durch die Bearbeitung des Berichtes aufgekommen sind. Auf einem abschließenden online Workshop wurden diese und weitere Aspekte diskutiert. Zudem hatten Mitglieder die Möglichkeit, sich schriftlich dazu zu äußern.